Stop The War!

Stoppt den Krieg in der Ukraine!

Am 24. Februar 2022, um 4 Uhr morgens, begann Russland einen Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Gefahr neuer Feindseligkeiten lag seit 2021 in der Luft. Doch niemand wollte glauben, dass die aggressive Rhetorik des Kremls zu einer weiteren militärischen Invasion in der Ukraine führen würde. Wladimir Putin machte Belarus unter Alexander Lukaschenko zum Komplizen des Krieges und startete eine Offensive auf Kyjiw, Cherson, Charkiw, Hostomel, Mariupol, Melitopol, Mykolaiv, Sumy, Tschernihiw, Tschornobyl und viele weitere ukrainische Städte. Wir sind schockiert über die Videos von Explosionen, zerstörten Häusern, Berichte von Toten und Verletzten. Unsere ukrainischen Freund*innen sprechen darüber, wie sie sich vor Luftangriffen verstecken, eine Selbstverteidigung aufbauen und die NATO auffordern, Putin zu stoppen. Sie zeigen, wie ihre Häuser und russische Militärausrüstung brennen, und bitten, russischen Freund*innen über unser gemeinsames Unglück zu erzählen.

Verluste und Folgen des Krieges

Die Vereinten Nationen zählten am 14. März, 18 Tage nach Beginn des Angriffskrieges, bereits mindestens 636 getötete Zivilist*innen, darunter 46 Kinder, und mindestens 1125 seien verletzt worden. Es werde jedoch von deutlich höheren Zahlen ausgegangen, da Informationen aus vielen umkämpften Regionen fehlten. Nach Angaben Kyjiws starben in allen Regionen insgesamt mehr als 2.000 Zivilist*innen. Die Vereinten Nationen bestätigen, dass nicht nur militärische Ziele angegriffen werden, sondern Zivilist*innen, indem explosive Waffen wie Raketen, schwere Artilleriegeschosse und weitflächige Streumunition genutzt werden und Luftangriffe auf Wohngebiete erfolgen. Die Vereinten Nationen und Menschenrechtsorganisationen dokumentierten Angriffe auf Schulen, Krankenhäuser und Kindergärten und der Internationale Strafgerichtshof ermittelt wegen Kriegsverbrechen.

Die getöteten Soldat*innen gehen in die Tausende bis Zehntausende. Das russische Verteidigungsministerium gab am 25. März offiziell an, dass sich die Verluste der russischen Armee auf mehr als 5.000 Menschen beliefen, darunter 1.351 Tote und 3.825 Verwundete. Kyjiw sprach am 29. März von mehr als 17.000 getöteten russischen Soldat*innen und machte am 12.März nach fast drei Wochen des Krieges erstmals und bislang das einzige Mal Angaben zu den Verlusten der ukrainischen Armee: 1.300 getötete ukrainische Soldat*innen.

Bereits mehr als 4 Millionen Menschen sind über die Grenzen geflohen, um vor allem in Polen, Rumänien, Ungarn, der Republik Moldau, der Slowakei und Russland Schutz zu suchen. Unsere Kolleg*innen haben sich der ukrainischen Initiative Vitsche e.V.i.G. Berlin angeschlossen und helfen bei der Koordinierung der Unterbringung von geflohenen Menschen in Deutschland. Die deutsche Zivilgesellschaft reagierte schnell auf die neue Herausforderung. Bürger*innen spenden Millionen von Euro zur Unterstützung der Ukraine, kaufen kugelsichere Westen, Medikamente und stellen Wohnungen als Notunterkünfte zur Verfügung. In den kommenden Wochen wird es darum gehen, diese Unterstützung nicht abbrechen zu lassen. Die EU hat zugesagt, alle Geflüchteten unbürokratisch zu registrieren und ihnen einen Schutzstatus sowie Zugang zu Krankenversicherung und Arbeitsmarkt zu gewähren. Es sind vor allem geflüchtete Frauen und Kinder, da ukrainische männliche Staatsbürger zwischen 18 und 60 Jahren das Land nicht verlassen dürfen. Sie müssen als Reservisten dienen.

Wir werden gefragt: Warum hat Wladimir Putin die ehemalige Sowjetrepublik angegriffen? Nach Angaben des Kreml ist das Ziel des Truppeneinsatzes die „Entnazifizierung“ und „Entmilitarisierung“ der Ukraine, die Ausdehnung der Gebiete der „Volksrepubliken” Donezk und Luhansk bis an die Grenzen der Oblaste Donezk und Luhansk. In den Friedensgesprächen versucht Moskau, Kyjiw dazu zu bewegen, die Annexion der Krim anzuerkennen und Garantien für die Nichtmitgliedschaft in der NATO zu erhalten. Um dies zu erreichen, hat Russland jegliche Diplomatie aufgegeben und beschlossen, schwere Artillerie, Raketensysteme, Bomber, Haubitzen, Panzer und Kriegsschiffe einzusetzen, die nicht nur militärische Ziele und Einrichtungen, Städte und Infrastruktur zerstören. Russlands Oberbefehlshaber nimmt Tausende von zivilen Opfern in Kauf und bringt Millionen Menschen in Gefahr. Die Kämpfe finden in unmittelbarer Nähe von Atomkraftwerken statt, und für den Fall einer weiteren Eskalation mit dem Westen droht Putin der Welt mit dem Einsatz von Atomwaffen.

Der erste “hybride” Krieg

Der Krieg ist eine Fortsetzung der Besatzungspolitik des Kremls, die nach den Massenprotesten 2013-2014 in Kyjiw und der Flucht des damaligen Präsidenten Wiktor Janukowytsch begann. Vor acht Jahren befahl Wladimir Putin die Annexion der Krim, trug zum Kriegsausbruch im Donbass bei und unterstützte aktiv die Separatist*innen in Donezk und Luhansk. Mehr als 13.000 Menschen, darunter 3.400 Zivilist*innen und etwa 500 russische Soldat*innen, wurden seitdem Opfer des russisch-ukrainischen Krieges. Russland ist Konfliktpartei, hat sich bis Februar 2022 aber nie als solche anerkannt, und machte die Verluste unter den russischen Militärangehörigen und Freiwilligen nicht öffentlich. In den vergangenen Jahren verbreitete der Kreml mit Unterstützung des russischen Fernsehens Verschwörungsnarrative, wonach „Neonazis”, „Faschisten” und „Drogensüchtige” 2014 in der Ukraine an die Macht gekommen seien. Das Konzept des „Genozids” manipulierte der Kreml durch die Behauptung, es finde ein Völkermord an der russischsprachigen Bevölkerung in den sogenannten Volksrepubliken statt. Außerdem diente „der Westen” als Feindbild. Während der jetzigen Invasion nutzt die russische Regierung all diese Narrative unermüdlich, um ihre Verbrechen zu rechtfertigen.

Putin zerstört die „russische Welt”

Die russische Politik hat sich völlig isoliert. Die meisten Staaten haben die russische Aggression scharf verurteilt und umfassende Sanktionen verhängt, um den Kreml zu einer sofortigen Einstellung der militärischen Aggression zu bewegen. Weltweit führende Volkswirtschaften, Unternehmen und IT-Firmen verweigern die Zusammenarbeit mit Moskau und haben begonnen, ihre Büros in Russland zu schließen. Wladimir Putin wusste von den möglichen Sanktionen, aber er setzte die Wirtschaft, das Wohlergehen und die Zukunft der russischen Bürger*innen aufs Spiel. Die russische Kultur und der russische Sport haben noch mehr Schaden genommen. Viele internationale Organisationen, Sportverbände, Theater und Universitäten beendeten ihre Zusammenarbeit und schlossen Russland von Wettbewerben aus. Wladimir Putin hat der sogenannten „russischen Welt“, die er angeblich all die Jahre zu verteidigen versucht hat, einen irreparablen Schlag versetzt. Russischsprachige Ukrainer*innen wechseln aus Protest gegen die Aggression des Kremls ins Ukrainische. Dank des russischen Präsidenten wird die „russische Welt” heute nicht mehr mit Dostojewski, Schostakowitsch und Tarkowski verbunden, sondern mit Propaganda, Homophobie und Krieg.

Wir müssen auch freie Medien und die Zivilgesellschaft in Russland retten!

Als Reaktion auf die Sanktionen verhängte Wladimir Putin Gegensanktionen und eine Militärzensur. Soziale Netzwerke und Webseiten freier Medien wurden blockiert. Wer sich gegen den Krieg ausspricht, muss mit Geld- und Gefängnisstrafen rechnen. Die russische Medienaufsichtsbehörde forderte die Russ*innen auf, den Krieg als „Sondereinsatz” zu bezeichnen und Berichte des russischen Verteidigungsministeriums zu verwenden. Die Duma verabschiedete ein Gesetz, wonach die Verbreitung „falscher“ Informationen über die Tätigkeit der russischen Armee mit bis zu 15 Jahren Haft bestraft werden kann. Der Fernsehsender Dozhd, der Radiosender Ekho Moskvy und Znak.com mussten aufgrund von Drohungen und Repressionen innerhalb weniger Tage schließen. Die russische Medienaufsichtsbehörde hat mittlerweile fast alle freien Nachrichtenportale gesperrt. Meduza, 7×7, Mediazona, BBC Russian Service, Deutsche Welle, The Village, Radio Liberty, Doxa, New Times, Current Time und Taiga.info wurden blockiert. In Russland sind sie nur noch über VPN zugänglich, was ebenfalls illegal ist. Facebook, Twitter, Instagram und YouTube sind gesperrt. Die letzten Inseln der Freiheit bleiben kleine Medien, regionale Zeitungen und Kanäle auf Telegram.

Die Mehrheit steht hinter Putin?

Der Kreml wirbt im Fernsehen durch aggressive Propaganda und die Verbreitung von Verschwörungstheorien, lässt Kulturschaffende offene Briefe zugunsten des Krieges in der Ukraine unterzeichnen und hängt auf der Straße und in den U-Bahnen den Buchstaben „Z“ auf, welcher zum Symbol für den Einmarsch in die Ukraine geworden ist. Laut einer Umfrage von Russian Field unterstützten 58 Prozent der Menschen in Russland die Invasion in der Ukraine. Bei zwischen 65 und 71 Prozent liegen die Zustimmungswerte in den Umfragen der kremlnahen Meinungsforschungszentren WZIOM und FOM. Die russische Soziologin Natalia Subarewitsch bestätigt, dass die Mehrheit der Russinnen und Russen hinter Putin steht.

Widerstand in Belarus und Russland

Die Zivilgesellschaft in Russland und Belarus verurteilt das aggressive Vorgehen von Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko scharf. Swetlana Alexijewitsch, Boris Akunin, Wladimir Sorokin, Ljudmila Ulitzkaja, Dmitry Glukhovsky und Hunderte von Kulturschaffenden und öffentlichen Aktivist*innen unterzeichnen offene Briefe gegen den Krieg. Die Belarus*innen werden von Initiativen aufgefordert, das Land zu verlassen und zu fliehen, um nicht in den Krieg zu ziehen. Trotz Drohungen und Repressionen sagen immer mehr Russ*innen in sozialen Netzwerken und auf der Straße „Nein zum Krieg“. Nach Angaben von OVD-Info wurden mehr als 14.000 Menschen wegen der Teilnahme an Protesten festgenommen. Auf der ganzen Welt finden Anti-Kriegs-Demonstrationen statt. Am 27. Februar demonstrierten bis zu 500.000 Menschen in Berlin in Solidarität mit der Ukraine und forderten ein Ende des Blutvergießens. In Tibilisi sagten 100.000 Menschen Nein zu Putins Aggression.

Wir fordern die russische Regierung auf, sofort das Feuer einzustellen, einen Waffenstillstand zu schließen und sich an den Verhandlungstisch zu setzen! Unsere Mitglieder, Partnerorganisationen und das gesamte Team stehen in Solidarität mit der Ukraine, unterstützen geflüchtete Menschen und versuchen, Partner*innen in Gefahr zu helfen. Die Anstrengungen aller demokratischen Kräfte in Europa müssen vereint werden, damit dieser Krieg der letzte sein wird und Belarus und Russland den Weg der Demokratisierung einschlagen – um unserer und Eurer Freiheit willen!

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Anti-Kriegs-Aktion auf der Wolga des Kunstkollektivs „Невойна” („KeinKrieg”) aus Samara

Wie könnt ihr Menschen aus der Ukraine unterstützen?

1) Unterstützt Fonds und Initiativen in und für die Ukraine

Es gibt bereits zahlreiche Organisationen und Initiativen, die sowohl Geld- als auch Sachspenden für humanitäre Zwecke sammeln und damit sowohl geflüchtete Menschen als auch Menschen in der Ukraine unterstützen. Eine umfangreiche Übersicht gibt es beispielsweise hier oder auch hier. Eine Liste mit Hilfsangeboten speziell für marginalisierte Gruppen gibt es hier. Auch unsere Partner*innen aus der Ukraine, Moldau und Deutschland nehmen Spenden an:

MetaLab und Teple Misto benötigen finanzielle Hilfe zur Unterstützung der lokalen Verteidigungskräfte und Reservist*innen in Iwano-Frankiwsk. MetaLab sammelt außerdem gerade Spenden für die Sanierung eines Studentenwohnheims, in dem bis zu 150 Personen untergebracht werden können, die ihre Wohnorte in Ukraine aufgrund des Krieges verlassen mussten.

Unsere Freund*innen von EcoVisio in Moldau bieten Menschen auf der Flucht Unterkunft und Versorgung mit allem Notwendigen an.

Auch unsere Partner*innen vom DRA e.V. nehmen Spenden für humanitäre Zwecke an, vor allem für den Osten der Ukraine.

Der Berliner Verein MitOst e.V. organisiert Hilfstransporte in die Ukraine und unterstützt Organisationen vor Ort.

Quarteera e.V. ist ein Verband von russischsprachigen LGBTIQ+-Menschen in Deutschland und sammelt Spenden für Lebensmittel, Kleidung, Honorare für Anwalts- und Rechtshilfe sowie für Sprachkurse für LGBTIQ*-Menschen aus der Ukraine.

2) Engagiert euch für geflüchtete Menschen aus der Ukraine

Neben Geld- und Sachspenden könnt ihr auch selbst aktiv werden, beispielsweise eine Unterkunft anbieten oder euch als ehrenamtliche Übersetzer*in melden, wie bei der Initiative Translators Against War oder in der Telegram-Gruppe Translators in Berlin. Helfende Hände werden auch bei euch vor Ort benötigt. Für alle Berliner*innen heben wir besonders die Initiative Vitsche Berlin hervor, welche gemeinsam mit anderen Initiativen unter dem Namen „Ukrainischer Widerstand Berlin” Spendensammlungen, Transporte und Hilfe für Geflüchtete koordiniert.

Die Lage der Aufnahme von Geflüchteten in Berlin bleibt ziemlich chaotisch. Es werden dringend Freiwillige mit ukrainischen und russischen Sprachkenntnissen am Hauptbahnhof und ZOB gebraucht  – auch ohne Voranmeldung. Für Fragen meldet euch bitte bei Vitsche oder registriert euch direkt als Freiwillige auf der Website Volunteer Planner und tragt euch in die freien Slots ein. Auch Helfer*innen ohne besondere Sprachkenntnisse sind immer willkommen, insbesondere zu den üblichen Arbeitszeiten.

Ihr könnt euch als Expert*in an der Initiative vom Berliner Senat beteiligen, die mit dem Ziel ins Leben gerufen wurde, das Bewusstsein für den Krieg gegen die Ukraine in Berliner Schulen zu stärken. Mehr Informationen und zur Anmeldung unter diesem Link.

3) Demonstriert und zeigt eure Solidarität mit der Ukraine

Eine Übersicht mit Demos weltweit findet ihr hier. Berliner*innen können sich bei Vitsche Berlin über anstehende Protestaktionen informieren. Es ist wichtig, in den kommenden Wochen und Monaten die öffentliche Aufmerksamkeit für die Ukraine aufrechtzuerhalten.

4) Bleibt in Kontakt

Gerade im Krieg sehen wir es als dringend notwendig an, mit unseren Partner*innen und Freund*innen aus der Ukraine in Kontakt zu bleiben, unsere Solidarität auszudrücken und Unterstützung zu leisten. Die Folgen des Krieges übersteigen das Vorstellbare. Wir sind fest entschlossen, gemeinsam mit unseren Partner*innen uns weiter für Zivilgesellschaft, Demokratie und Austausch einzusetzen. Gleichzeitig schließen wir uns dem Appell unserer Mitstreiterin Dr. Elena Stein an, der Isolation Russlands nicht auch eine Isolation der russischen Zivilgesellschaft folgen zu lassen, welche eine bislang nicht dagewesene Welle der Repressionen erlebt. Wir fordern, im Dialog zu bleiben – sowohl mit den Menschen und unseren Partner*innen in der Ukraine als auch mit den demokratischen Teilen der russischen Zivilgesellschaft.

5) Informiert euch vielfältig und klärt eure Mitmenschen auf

Die russische Regierung nutzt in ihrem selbsterklärten Informationskrieg gegen die Ukraine bereits seit Jahren Desinformation gezielt dazu, falsche Narrative zu verbreiten und zu verunsichern – und diese ist oft schwer zu durchschauen. Derzeit werden Falschinformationen sowohl als Teil der russischen Staatspropaganda verbreitet, als auch von Personen, die unachtsam Nachrichten teilen oder hohe Klickzahlen erreichen wollen. So wurden Fakes verbreitet, wie die Behauptung des russischen Verteidigungsministeriums am 24.Februar, nachdem ukrainische Zivilist*innen nicht in Gefahr seien. Ein Video einer „Vakuumbombe“ der russischen Armee stellte sich als Fake heraus, ebenso wie die Falschmeldung, die ukrainische Armee setzte Phosphorbomben gegen russische Streitkräfte ein.

Die ukrainischen Initiativen StopFake und VoxUkraine sowie die deutschsprachigen Seiten CORRECTIV und Mimikama widmen sich aktuell dem Fact-checking von Nachrichten. Wir können außerdem die Twitter-Kanäle von @KyivIndependent@nexta_tv und @svidomi empfehlen sowie den Instagram-Kanal des @katapultmagazin, das aktuelle Grafiken und Übersichten zum Kriegsgeschehen erstellt. Analysen befinden sich auf den Seiten von Ukraine verstehen, der Länder-Analysen und der Zeitschrift Osteuropa, Artikel und Reportagen bei Ukraine world und dekoder.

Bank transfer:
Beneficiary: Dekabristen e.V.
Bank: DKB
IBAN: DE20 12030000 1020168561
BIC: BYLADEM1001

Lasst uns diesen Krieg gemeinsam stoppen!

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